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Kigaflex

AGB

EntwurfDieser Text ist ein Entwurf und wird vor dem Start rechtlich geprüft.

§ 1 Geltungsbereich

Diese Bedingungen gelten für die Nutzung von Kigaflex, angeboten von [ANBIETER_NAME fehlt – Umgebungsvariable setzen] („Anbieter“). Kigaflex richtet sich ausschließlich an Kindertageseinrichtungen, ihre Träger und andere Unternehmen oder öffentliche Stellen (§ 14 BGB), nicht an Privatpersonen (§ 13 BGB). Abweichende Bedingungen der Kundin gelten nur, wenn der Anbieter ihnen schriftlich zustimmt.

§ 2 Leistung

Kigaflex ist eine Software zur Dienstplanung im Browser und als App. Der Umfang ergibt sich aus der Beschreibung auf der Webseite zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Der Anbieter entwickelt Kigaflex weiter; wesentliche Funktionen werden nicht ohne angemessene Ankündigung entfernt. Vorlagen und Voreinstellungen (zum Beispiel Zuschläge oder Pausenregeln) ersetzen keine rechtliche Prüfung; die Kundin prüft sie für ihre Einrichtung.

§ 3 Testzeitraum

Neue Kundinnen können Kigaflex 30 Tage kostenlos und ohne Angabe von Zahlungsdaten testen. Der Test endet automatisch und verlängert sich nicht kostenpflichtig. Nach dem Test bleiben die Daten erhalten; die Einrichtung ist bis zum Abschluss eines Abos pausiert.

§ 4 Vertragsschluss, Preise und Zahlung

Der Vertrag kommt zustande, wenn die Kundin ein Paket auf der Bezahlseite bestätigt. Es gelten die Preise der Preisseite zum Zeitpunkt der Bestellung. Die Preisstufe richtet sich nach der Zahl der aktiven Personen; archivierte Personen zählen nicht. Im Träger-Paket wird je aktive Person abgerechnet und die Menge täglich angepasst. Gezahlt wird im Voraus für den gewählten Zeitraum (Monat oder Jahr) über den Zahlungsdienst Stripe; Rechnungen erhält die Kundin per E-Mail.

§ 5 Laufzeit und Kündigung

Das Abo läuft je nach Wahl einen Monat oder ein Jahr und verlängert sich jeweils um denselben Zeitraum, wenn es nicht vor Ablauf gekündigt wird. Die Kundin kann jederzeit zum Ende des bezahlten Zeitraums kündigen, zum Beispiel im Kundenportal unter „Abo & Rechnungen“. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.

§ 6 Zahlungsverzug

Schlägt eine Zahlung fehl, informiert der Anbieter die Kundin und versucht die Zahlung erneut. Die Nutzung bleibt während einer Mahnfrist von 14 Tagen möglich. Danach kann der Anbieter den Zugang pausieren, bis die Zahlung eingegangen ist. Die Daten bleiben in dieser Zeit erhalten.

§ 7 Pflichten der Kundin

Die Kundin hält Zugangsdaten geheim, vergibt Rollen und Rechte sorgfältig und schließt, soweit erforderlich, eine Vereinbarung mit der Vertretung der Mitarbeitenden ab (zum Beispiel für die Zeiterfassung). Sie trägt keine Diagnosen und keine Daten von Kindern ein.

§ 8 Datenschutz

Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag der Kundin verarbeitet, gilt der Vertrag über die Auftragsverarbeitung (AVV), der Bestandteil dieses Vertrags ist. Näheres steht in der Datenschutzerklärung.

§ 9 Verfügbarkeit und Haftung

Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit; Wartungen kündigt er nach Möglichkeit vorher an. Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet er nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

§ 10 Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.

Stand: 24.10.2026